Vor 9/11-Prozess: USA wollen Cockpit-Aufnahmen geheim halten

Die Aufnahmen aus der Pilotenkabine des an 9/11 entführten Fliegers werden zunächst nicht verbreitet, da diese wesentliche Beweismittel für die kommenden Rechtsverfahren enthalten. Das entschied das US-Militärtribunal in Guantanamo, sagte Verhandlungsführer James Pohl unter Bezugnahme auf den Ankläger Ed Ryan.


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(Sputnik) Es geht dabei um Aufnahmen aus der Maschine, die an 9/11 in Pennsylvania abgestürzt war. Bestreben der Terroristen war ein Kulturobjekt bzw. ein Regierungsanwesen in der US-amerikanischen Hauptstadt gewesen. Von vier Flugmaschinen, die an jenem Tag entführt wurden, war dies das einzige, das sein Bestreben nicht bewältigen konnte.

Die Aufnahmen enthalten laut Ryan ausschlaggebende Beweismittel für die Version der US-Führung bei der Zeugenbefragung: „Erstens belegt sie die Entführung des Flugzeugs. Sie belegt das Motiv. Sie belegt die Tötung der Besatzung in der Pilotenkanzel – dort sind dazugehörende Laute zu vernehmen. Und zuletzt gibt sie die Vorstöße zur Entführung des Flugzeugs wieder“, so Ryan.

Die besagte Aufzeichnung von dem United Airlines Flug 93 ist die einzige, die nach den Attentaten vom 11. September übrig geblieben ist. Laut Ryan will die Staatanwaltschaft die Tonaufnahme beim kommenden Prozess den Beschuldigten aufzeigen, die momentan in Gitmo festgehalten werden.

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