US-Schulden höher als von Eurozone + GB zusammen

Die US-Staatsverschuldung war Ende 2011 höher, als von Eurozone und Großbritannien zusammen. Mitt Romney hatte in seinem Wahlkampf oft davor gewarnt, dass die USA irgendwann wie Griechenland enden könnten. Dennoch hatte er es in seinem Haushaltsplan nicht geschafft, die voraussichtliche US-Staatsverschuldung bis 2020 zu senken.


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Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten ist laut einem Bericht von Newsmax höher, als die Schulden von der krisengeschüttelten Eurozone und von Großbritannien zusammen. So beliefen sich die offiziellen Schulden der US-Regierung bis zum Ende des Jahres 2011 auf 15,1 Billionen US-Dollar, während Europa nach Daten der US-Republikaner „nur“ unter Schulden in Höhe von 12,7 Billionen Dollar ächzt.

Die Eurozone besteht aus 17 Ländern inklusive Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und einigen weiteren Nationen mit dem Euro als Zahlungsmittel. Viele der Länder wurden jüngst vor einem Staatsbankrott bewahrt. Das Vereinigte Königreich ist nicht Mitglied der Eurozone, jedoch ebenfalls Teil der Europäischen Union.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hatte in seinem Wahlkampf häufig davor gewarnt, dass die Vereinigten Staaten Gefahr liefen, wie Griechenland zu enden und bezeichnete die US-Staatsverschuldung als „ungeheuerlich“. Dennoch hat er es bisher nicht geschafft, einen Haushaltsplan vorzulegen, der die Staatsverschuldung reduzieren würde. Der einzige Präsidentschaftskandidat, der nach seinem Wahlsieg nachhaltige Finanzpolitik betreiben würde, ist einer Studie von US-Budget Watch zufolge der Republikaner Ron Paul.

Mitt Romney würde die US-Staatsverschuldung laut der Studie bis 2020 um 2,6 Billionen Dollar erhöhen, Santorum sogar um 4,5 Billionen und Gingrich um stolze 7 Billionen Dollar. Ron Paul hingegen würde die Staatsschulden um 2 Billionen Dollar reduzieren.

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