Spannungen bei Gabriels Chinareise

Spannungen haben den Besuch vom Minister für Wirtschaftsangelegenheiten Sigmar Gabriel (SPD) im Reich der Mitte getrübt. Unerwartet lehnte Chinas Handelsminister Gao Hucheng nach einem Gespräch mit Gabriel in Beijing seine Teilnahme an einer Zusammenkunft des deutsch- chinesischen Wirtschaftskomitees ab.


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Die Einbestellung steht im Kontext mit Gabriels Bekanntmachung der letzten Woche, sowohl die Akquisition des deutschen Maschinenunternehmens Aixtron als auch die der Osram-Sparte Levance durch chinesische Anleger untersuchen zu wollen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergab anfangs eine Verkaufslizenz – und zog sie kurz danach wieder zurück, als die Amerikaner auf eine Bedrohung für westliche Sicherheitsinteressen aufmerksam machten.

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