S&P stuft spanische Banken auf „Junk“

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat drei spanische Banken auf „Junk“ herabgestuft. Diese Banken gelten somit als hochriskante Anlagen und sind nicht mehr als Investment geeignet. Auch Renditen auf spanische Staatsanleihen steigen infolge der schlechten Situation der Banken.


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Die drei spanischen Banken Bankia SA, Banco Popular Espanol SA und Bankinter SA wurden von der Ratingagentur Standard & Poor’s im Zuge der schwächelnden spanischen Konjunktur herabgestuft. Bankia fiel von BBB- auf auf BB+ und deren Muttergesellschaft, welche in diesem Monat verstaatlicht wurde, von BB- auf B+. Die Banco Popular SA und Bankinter SA erhielten die Note BB+.

Ein Downgrade von BBB auf BB gilt bei S&P als besonders dramatisch, da eine Anlage mit der Note BB als „nicht als Investment geeignet“ gilt. Bei weiterer Verschlechterung der Lage ist demnach also mit Ausfällen zu rechnen. Allgemein fällt diese Bonitätsstufe in die Kategorie „Junk“.

Die strauchelnden spanischen Banken haben haben auch die Renditen auf spanische Staatsanleihen in die Höhe katapultiert. 10-jährige spanische Staatsanleihen stiegen gegenüber deutschen Bundesanleihen auf 494 Basispunkte, im März waren es noch 300 gewesen.

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