Russland bombardiert Aleppo

Nach einigen Tagen relativer Stille hat die russische Airforce syrischen Dissidenten folgend ihre Attacken auf Ost-Aleppo wieder aufgenommen. Die Dissidenten haben auch Drohnenbilder von der Destruktion ihres Stadtteils publiziert.


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Bei schweren Luftangriffen russischer Flugzeuge auf Rebellengebiete im syrischen Aleppo sind nach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wenigstens 25 Menschen umgebracht worden. Bewohnern und Rettungskräften folgend wurden bei den Angriffen und beim Beschuss von nahe gelegenen Dörfern zusammengerechnet 50 Zivilpersonen umgebracht.

In einem Ortsteil von Aleppo seien eine medizinische Einrichtung und ein Spielplatz getroffen worden.
Mehr als 400.000 Menschen sind in Syrien umgebracht worden, seit der Streit im Frühling 2011 als friedlicher Protest gegen die Administration begann. Das Assad-Regime reagierte mit Gewalt, seine Widersacher griffen zu den Waffen – heute herrscht Bürgerkrieg. Seit Anfang des Bürgerkriegs sind große Teile Syriens der Kontrolle des Regimes entglitten.

Sie werden von unterschiedlichsten Truppen festgehalten. Auch von außen erfahren die Kriegsparteien Hilfe, und weitere Staaten greifen in den Krieg ein. In der südsyrischen Stadt Daraa trafen Dissidenten laut Berichten der nationalen Presseagentur eine Grundschule. Dabei sollen fünf Kinder und ein Erwachsener umgebracht worden sein.

Die Rebellen dementierten, dass sie für den Beschuss verantwortlich seien. Die syrische Streitmacht und das mit ihr verbündete russische Militär hatten die Luftangriffe auf das seit Monaten umkämpfte Aleppo in der letzten Woche nach eigenen Worten beschränkt, um Zivilpersonen zu ermöglichen, die Rebellengebiete zu verlassen.

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