Russische Luftwaffe zerstört IS-Erdölraffinerie in Syrien

Ein russisches Kampfflugzeug Su-34 hat in der syrischen Verwaltungseinheit al-Hasaka eine Erdölanlage der Miliz ISIS (IS, auch IS) eliminiert, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien meldet.


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(Lenta.ru) Der Militärjet der russischen Airforce hat Luftangriffe auf Erdölbehälter geflogen, die sich auf dem Gebiet des Unternehmens befanden. Auch technische Infrastruktur der Firma ist vernichtet worden. Der Handel mit Erdöl gilt als die maßgebendste Erwerbsquelle der obskuren Terrorvereinigung IS, die große Bereiche Syriens und Iraks beherrscht. Das schwarze Gold aus besetzten syrischen Deponien fließt unerlaubt in die Türkei und von dort aus weiter in andere Nationen. Im Mai hatte die russische Airforce nach eigenen Informationen mehr als 2000 IS-Lastkraftwagen unterwegs in die Türkei zerstört.

Der Großteil der Luftwaffe Russlands war am 15. März auf Geheiß Putins aus Syrien abkommandiert worden. Der Stützpunkt Hmeimim und der Navy-Versorgungsstützpunkt in Tartus werden weiterhin verwendet, um die von Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika vermittelte Waffenruhe in der Arabischen Republik Syrien zu schützen. Seit dem 27. Februar gilt in der Arabischen Republik Syrien eine Feuerpause zwischen den Sicherheitskräften und mit Waffen versorgten Dissidenten. Sie nimmt Attacken auf die vom United Nations Security Council als terroristisch klassifizierten Gemeinschaften aus.

Die russische Airforce fliegt seit dem 30. September auf Anfrage der Administration in Damaskus in der Arabischen Republik Syrien Attacken gegen Positionen der Terrororganisationen IS und al-Nusra, die in den letzten Jahren große Bereiche Syriens unter ihre Herrschaft gebracht hatten.

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