Peter Schiff: „Vertrauen Sie Warren Buffett keinesfalls!“

Warren Buffett habe die Medien und die Regierung um den kleinen Finger gewickelt, schimpft Peter Schiff. Investoren sollten ihm nicht über den Weg trauen. In dessen Newsletter, welcher sich an die Investoren seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway richtet, hatte Warren Buffett vor weiteren Goldkäufen gewarnt. Sehr zum Unmut bekannten Edelmetall-Händlers.


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“Ich gebe zu, dass Buffett ein versierter Investor und ein großer Kommunikator ist. Er hat definitiv großen Erfolg und hat eine Menge auf dem Kasten. Dies sollte uns aber nicht blind machen für die die Tatsache, dass Buffett ein nicht vertrauenswürdiger Beobachter ist. Er ist ein Günstlingskapitalist, der sich die Wahrheit zurechtbiegt, um seiner großen Regierung einen Dienst zu erweisen.”

So sei Buffett ein großer Käufer von Bankaktien in der Kreditkrise gewesen, jedoch nur, weil er gewusst habe, dass die Regierung die Banken retten würde. Buffett habe genau Bescheid gewusst, was “hinter den Kulissen” abläuft. “Als Ergebnis profitierte er auf Kosten der Steuerzahler genau zu der Zeit, als diese ihre Ersparnisse verloren.” Schiff fügte hinzu, dass genau zu diesem Zeitpunkt “eingeweihte Politiker” im Gegenzug Berkshire-Aktien aufgekauft hätten.

Wäre Buffett ein echter Kapitalist, so würde er heute Gold kaufen. “Die Annahme, dass Gold ein unabhängiger Wertmaßstab ist, verschaffe Buffett zwei Probleme, so Schiff. “Erstens würde dies die nominalen Renditen seiner Dollar-Investments reduzieren. Zweitens würde dies die Fähigkeit Washingtons einschränken, sich auf kosten des Finanzsystems zu bereichern.”

Gold fiel am 6. März unter die 200-Tages-Linie, was einige Investoren zu einem Verkauf des Edelmetalls ermunterte. Zudem hat US-Notenbankchef Ben Bernanke bisher keiner weiteren Lockerung der Geldpolitik (QE3) zugestimmt, worauf die Märkte gehofft hatten. Der bisherige Höchststand des Goldpreises lag bei 1’889,70 Dollar am 22. August 2011.

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