Obama und die 5 Billionen Dollar-Lüge


Amerika Redaktion

Seit Obamas Amtsantritt als US-Präsident der Vereinigten Staaten ist die Staatsverschuldung um satte 5 Billionen Dollar gestiegen. Hätte man dieses Geld, statt es in Kriege und Banken zu stecken, gleichmäßig unter allen US-Bürgern verteilt, hätte sich jede Familie mit 2 Kindern über 1’600 Dollar pro Monat zusätzlich freuen dürfen.

Nach seinem Amtsantritt am 20. Januar 2009 sagte US-Präsident Barack Obama, dass er den Staatshaushalt aufräumen und die Staatsverschuldung bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2013 sogar senken werde. Heute beträgt die US-Staatsverschuldung jedoch rund 15,7 Billionen Dollar. Als Obama sein Amt antrat, waren es noch 10,6 Billionen Dollar. Seit Amtsantritt hat Obama die amerikanische Staatsverschuldung also um rund 5 Billionen Dollar erhöht.

Fairerweise muss man dazusagen, dass ihm wohl eine ziemlich teure Krise dazwischen kam, doch tobte diese bereits seit mindestens 2008 und ein angehender Präsident hatte sicherlich bereits im Vorfeld scharfsinnige Berater zur Hand, welche ihm relativ genau ausrechnen konnten, wie das mit den Banken und der Wirtschaft in den nächsten Jahren weiter laufen würde. Kurz gesagt: Obama hat mit seiner Prognose bewusst die Unwahrheit gesagt.

Dass ein amerikanischer Präsident lügt, ist sicherlich wenig überraschend. Wie bankrott die Vereinigten Staaten sind, wird durch die gigantische Aufschuldung jedoch sehr schön deutlich: Denn hätte man allein den Betrag, der in dieser Zeit aufgeschuldet wurde, gleichmäßig unter den 311 Millionen amerikanischen Bürgern verteilt, so hätte sich jeder einzelne US-Bürger über ein zusätzliches Jahreseinkommen von etwa 4’900 Dollar freuen dürfen. Im Falle einer durchschnittlichen amerikanischen Familie mit zwei Kindern immerhin stolze 1’600 Dollar pro Monat.

Stattdessen verlieren immer mehr Amerikaner ihre Arbeitsplätze und landen auf der Straße. Und das viele Geld fließt einfach woanders hin, etwa in die immer riesiger werdenden Banken und/oder in illegale Kriege. Manchmal sind die Dinge schwer zu begreifen.