Obama in Berlin

In seiner letzten großen Rede nicht innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika hat der Abschied nehmende Präsident der Vereinigten Staaten Barack H. Obama ein hingebungsvolles Bekenntnis zu den Grundsätzen der Demokratie abgelegt. Unter stürmischem Beifall beschwor er in Athen – „der Wiege der Demokratie“ – Errungenschaften wie Religionsfreiheit, Gewaltentrennung und Menschenrechte. Die GdP (Gewerkschaft der Polizei) sprach am Mittwoch von über 5000 Staatsbediensteten, die bis Freitag im Einsatz seien.


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Laut Gewerkschaft der Polizei erhalten die Berliner Ordnungsbehörden Unterstützung aus 13 zusätzlichen Bundesländern und von der Polizei, nur aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland kommen keine weiteren Polizisten in die Hauptstadt. Die Medienabteilung der Polizei wollte sich zu tatsächlichen Zahlen bislang nicht äußern. Obama wird am späten Nachmittag gegen 17.35 Uhr in Berlin vermutet. Er kommt auf dem militärischen Teil des Airports Tegel an.

Am Nachmittag des Donnerstag trifft er Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Polizei schützt die Routen der Präsidenten-Kolonne durch die deutsche Hauptstadt, die speziell aufgebaute Schutzzone rings um das Bundeskanzleramt, den Reichstag, das Brandenburger Tor, die US-Botschaft und das Hotel Adlon, wo Obama wohnt, sowie alle zusätzlichen Standorte. Barack H. Obama ist auf „Abschiedstournee“ auf dem europäischen Kontinent – doch sein Besuch wird getrübt von der Wahl Donald Trumps zu seinem Sukzessor. Damit wird gerade Obama zum Vermittler zwischen Europa und dem viel diskutierten früheren Bautycoon.

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