Negativzinsen: Commerzbank will Bargeld bunkern

Die Commerzbank erwägt, Geld in eigenen Safes aufzubewahren, um EZB-Negativzinsen aus dem Weg zu gehen. Die deutschen Geschäftsbanken machen immer mehr Front gegen die Strafzinspolitik der Europäischen Zentralbank.


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Obwohl der Chefökonom der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, Strafzinsen als „Gift für die Eurozone“ betitelte, sorgt die Commerzbank, bei der der deutsche Staat interessanterweise Großaktionär ist, mit Cash-Bunker-Plänen für Schlagzeilen. Die Ansätze sind bedeutungsvoll, da die Banken sich bisher mit solchermaßen auffallender Kritik an der Europäischen Zentralbank zurückgehalten haben.

Nach Infos aus Finanzkreisen prüft die zweitgrößte deutsche Bank zu diesem Zeitpunkt, Milliardensummen im Safe aufzubewahren, statt sie bei der Europäischen Zentralbank zu parken und Negativzinsen zu bezahlen. „Diese Möglichkeit wird mit den damit zusammenhängenden Belastungen momentan durchgespielt“, hieß es in den Kreisen.

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