Nach Argentinien: 10 weitere Pleite-Kandidaten

29. August 2014

Argentinien ist vor wenigen Wochen bereits zum zweiten mal in knapp 13 Jahren pleite gegangen. Doch stehen laut Moodys noch 10 weitere Staaten vor der Zahlungsunfähigkeit: Ecuador, Ägypten, Pakistan, Venezuela, Belize, Kuba, Zypern, Griechenland, Jamaika und die Ukraine.

Argentinie FlaggeArgentinien ist bereits zum zweiten mal in knapp 13 Jahren pleite gegangen, nachdem Verhandlungen zwischen der Regierung und Gläubigern scheiterten. US-amerikanische Hedgefonds hatten Anleihenschulden in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar zurückgefordert, worauf die Regierung in Buenos Aires die Zahlungsunfähigkeit erklärte.

Nun drohen der argentinischen Bevölkerung harte Sparmaßnahmen, noch höhere Teuerungsraten, Arbeitslosigkeit und Unruhen. Allerdings ist Argentinien nicht das einzige Land, das seit Jahren mit dem Bankrott kämpft. Laut der Ratingagentur Moodys gibt es noch 10 weitere Länder mit der Bewertung Caa1 oder schlechter, was bedeutet, dass es Forderungsausfälle geben könnte. Dabei handelt es sich um Ecuador, Ägypten, Pakistan, Venezuela, Belize, Kuba, Zypern, Griechenland, Jamaika und die Ukraine – all diese Staaten sollen sich aktuell an der Schwelle zur Zahlungsunfähigkeit befinden.

Den USA gibt die US-Ratingagentur Moodys zwar ein Aaa-Rating, doch auch hier läuft nach wie vor einiges schief: Das Congressional Budget Office (CBO) schätzt das Staatsdefizit bis Ende des laufenden Geschäftsjahres (endet am 30. September 2014) auf 506 Milliarden Dollar, also knapp 1600 Dollar je US-Bürger vom Säugling bis zum Greis bzw. 1,4 Milliarden Dollar pro Tag.


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