MIT-Studie: Globaler Kollaps in spätestens 20 Jahren

Forscher am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben in einer aktuellen Studie eine düstere Prognose für die Weltwirtschaft gestellt: So wird ein Armageddon-Szenario spätestens im Jahr 2030 erwartet, einhergehend mit einem gigantischen wirtschaftlichen Zusammenbruch, wenn die Rohstoff-Ressourcen sich dem Ende neigen. Natürlich nur für den Fall, dass die Menschheit so weiter macht wie heute.


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Die Studie wurde vom MIT-Forscher Jay W. Forrester geleitet unter Anwendung eines Computing-Modells, das die Korrelation zwischen den globalen Entwicklungen und und deren unmittelbaren Einfluss auf die Erde untersuchte. Die Variablen in der Studie waren verfügbare Ressourcen, landwirtschaftliche Produktivität, Geburtenrate und Umweltschutz. Insgesamt stehe es um die Zukunft der Menschen nicht besonders gut, wie in der Studie betont wude.

Nur drastische Maßnahmen für den Umweltschutz könnten die errechneten Szenarien abwenden und den Wohlstand der Weltbevölkerung auf dem heutigen Niveau halten, so die Studie. Bisher seien die notwendigen politischen Maßnahmen jedoch noch nicht umgesetzt worden“, erklärt der Club of Rome aus Italien, welcher ebenfalls an der Studie beteiligt war. Würden die Menschen weiterhin große Mengen an Ressourcen verbrauchen, werde dies einen „steilen Rückgang der Bevölkerung“ auslösen.

Vielleicht ist es an dieser Stelle erwähnenswert, dass die MIT-Studie weitgehend die Ergebnisse einer fast identischen Studie aus dem Jahr 1972 widerspiegelt mit dem Titel „Die Grenzen des Wachstums.“ 1973 wurde der Club of Rome dafür mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Der australische Physiker Graham Turner hatte vor 40 Jahren ähnliche Untersuchungen durchgeführt und kam ebenfalls zum Ergebnis, dass die Weltbevölkerung aufgrund der Umweltverschmutzung und einer drohenden Nahrungsmittelknappheit rasch abnehmen würde. Die Weltbevölkerung betrug damals etwas mehr als die Hälfte von heute.

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