Jim Rogers: Noch nicht besorgt? Dann werden Sie es bitte!


Finanz Redaktion

Zwar hat sich die US-Wirtschaft offiziellen Zahlen zufolge von der Krise erholt, doch ist die Arbeitslosigkeit weiterhin hoch. Der nächste Abschwung kommt im Jahr 2013 oder spätestens in 2014. Dieser wird dann aufgrund der extrem hohen Verschuldung weitaus schlimmer werden als im Jahr 2008, glaubt Star-Investor Jim Rogers.

„In diesem Jahr sind Wahlen, aber im Jahr 2013, spätestens im Jahr 2014 wird die Rezession voll einschlagen“, glaubt Investor Jim Rogers, CEO und Chairman von Rogers Holdings. Die US-Wirtschaft habe sich zwar offiziell von der Rezession im Jahr 2009 erholt, doch befinde sich die Arbeitslosenquote noch immer weit über Vorkrisenniveau. Ohnehin gebe es alle vier bis sechs Jahre seit bestehen der Vereinigten Staaten eine Abkühlung bzw. eine Rezession. „Und so wird es wieder kommen“, ist sich Rogers sicher.

Die unnatürlich hohe Verschuldung werde den kommenden Abschwung jedoch in hohem Maße verschärfen. „In Hinblick auf 2013 sollten wir besorgt sein, und in Hinblick auf 2014 sollte wir sehr besorgt sein, denn spätestens dann kommt der nächste Abschwung“, so Rogers. „2002 hatten wir eine Rezession, genau wie im Jahr 2008, doch da war es schlimmer, weil die Schulden sehr viel höher waren“, fügte er hinzu.

„Der nächste Abschwung wird noch viel extremer werden, da die Verschuldung heute atemberaubend hoch ist! Also falls Sie bislang unbesorgt waren in Hinblick auf 2013, dann werden Sie es bitte“, unterstrich er. Auf die Frage, wie der Abschwung aussehen könnte, antwortete Rogers: „Aktienkurse werden fallen und die Devisenmärkte stark schwanken […] und die Zinsen werden sicherlich beginnen zu steigen.“