Hat Uwe Böhnhardt „Peggy“ getötet?

An den sterblichen Resten der 2001 verloren gegangenen Peggy sind laut Berichten einiger Medien DNS-Spuren des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt aufgefunden worden. Das berichtete zunächst die „Bild“-Gazette. Das Mädchen aus dem oberfränkischen Lichtenberg war am 7. Mai 2001 auf dem kurzen Nachhauseweg von der Schule verschollen und nie mehr aufgetaucht. Erst im Juli in diesem Jahr fanden Pilzsammler im thüringischen Rodacherbrunn Teile einer Leiche, die Peggy zugewiesen werden konnten.


Werbung

Im Zuge der Untersuchungen hieß es wiederholt, dass Peggy vermutlich nicht an dem Ort umgebracht wurde, wo man ihre Knochen entdeckt hat. Dennoch demonstrierten die Fahnder im Jahr 2002 einen kognitiv beeinträchtigten Mann als möglichen Täter. Er habe Peggy umgebracht, um zu verheimlichen, dass er sie sexuell genötigt habe, hieß es zu jener Zeit.

Er wurde 2004 wegen Mordes an Peggy belangt, 2014 allerdings in einem Wiederaufnahmeverfahren für unschuldig erklärt. Der Fall „Peggy“ ist einer der größten ungeklärten Straffälle in Bayern. Ein Pilzsammler hatte im Juli die Leiche des vor 15 Jahren ermordeten Mädchens in einem Wald zwischen Thüringen und Oberfranken entdeckt. Zuvor hatte sich die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ mit dem Ereignis beschäftigt, in der viele neue Tipps eingingen.

Das könnte auch interessant sein...