Griechenland: Ministergehälter um 30 Prozent gekürzt

Die griechische Regierung unter dem neuen Ministerpräsident Antonis Samaras ist offenbar noch voller Elan: So wurde griechischen Ministern gleich in der ersten Sitzung das Gehalt gekürzt, zudem wurden sie um Zurückhaltung bei öffentlichen Auftritten sowie bei der Nutzung von Dienstfahrzeugen gebeten.


Werbung

Der neue griechische Ministerpräsident Antonis Samaras sorgte sicherlich für eine gelungene Überraschung während seiner ersten Kabinettssitzung der Koalitionsregierung: So kündigte er eine Kürzung der Ministergehälter von 30 Prozent an. Er setzte noch einen drauf und mahnte seine Mitarbeiter an, die Nutzung der Dienstfahrzeuge auf ein Minimum zu reduzieren.

Des Weiteren kritisierte er die „unnötige Präsenz im griechischen Fernsehen“, was die Minister ebenfalls „zukünftig unterlassen“ sollten.  Man solle „nicht jeden Tag auf dem Fernsehbildschirm“ zu sehen sein, „wenn es dafür keinen Grund gibt“, so Samaras.

„Wir müssen von Anfang an anders vorgehen“, fügte er hinzu. Sein Ziel sei es, das Vertrauen zu den Bürgern wieder herzustellen. „Samaras ist entschlossen, ein anderes Regierungsmodell zu fahren“, schrieb die griechische Zeitung To Vima. Ob er es tatsächlich schafft, die von der Finanzelite gebeutelten Griechen zu besänftigen? Das wird die Zukunft zeigen. Ein gutes Vorbild ist Samaras somit wohl allemal, insbesondere für deutsche Politiker.

Das könnte auch interessant sein...