Griechenland: Arbeitslosenquote springt auf 25,1%

Die Arbeitslosenquote in Griechenland hat nach neuesten Zahlen 25,1 Prozent erreicht. Die schwere Rezession nimmt trotz bzw. auf Grund der harten Sparpolitik des überschuldeten Landes weiter kein Ende.

Laut neuesten Zahlen der griechischen Statistikbehörde ist die Arbeitslosenrate im Juli 2012 auf 25,1% angestiegen. Zum Vergleich: Im Juli 2011 waren es „nur“ 17,8% gewesen. Die Arbeitslosigkeit steigt somit den 35. Monat in Folge und mehr als 1,4 Millionen arbeitsfähige Menschen in dem kleinen Land mit nur 10 Millionen Einwohnern haben keine Beschäftigung.


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Griechenland gilt als das Epizentrum der Eurokrise und befindet sich bereits das fünfte Jahr in der Rezession. Am 1. Oktober stellte die griechische Regierung ihren Haushaltsentwurf für 2013 vor, welcher weitere Kürzungen vorsieht, damit das Spardiktat der Troika (EU, IWF, EZB) eingehalten werden kann.

Das neue Sparprogramm umfasst Maßnahmen zur Senkung der Renten um 3,5 Milliarden Euro, Einsparungen im Gesundheitssystem in Höhe von 1,47 Milliarden Euro sowie eine Reduzierung der Verteidigungsausgaben in Höhe von 517 Millionen Euro. Die Troika sieht jedoch noch weiteres Sparpotenzial.

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