Gegen Grippe impfen, Ja oder Nein?


Gesundheit Redaktion

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) in Bochum riet gestern zu einer Schutzimpfung im Oktober oder November. Die Kosten übernimmt im Großen und Ganzen die Krankenversicherung. Die in jedem Jahr stattfindende Grippewelle begann in NRW in den letzten Jahren meist im Januar und dauerte drei bis vier Monate.

Je nach Winter variiert die Anzahl der Patienten extrem. In Jahren mit einer kräftigen Grippewelle wurden der Behörde 5000 bis 7000 Erkrankte in NRW bekannt, in schwächeren Jahren 300 bis 500. Eine Prognose ist unmöglich. Krankheitszeichen für eine echte Influenza sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) häufig ein abrupter Krankheitsbeginn mit Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen. Nicht selten kommt später ein trockener Reizhusten dazu.

Nicht ausgeschlossen sind aber auch Krankheitszeichen wie bei einer Erkältung. Die Krankheitsdauer liegt häufig bei fünf bis sieben Tagen. Influenza kann hauptsächlich bei älteren Menschen, dauerhaft Kranken und Schwangeren zu Schwierigkeiten wie etwa einer Pneumonie führen und dann sogar lebensgefährlich verlaufen. In der Saison 2015/16 gaben die Gesundheitsbehörden bundesweit in 143 Fällen eine Grippeerkrankung oder deren Konsequenzen als Sterbeursache an. Das RKI wies darauf hin, dass eine Erkältung häufig als „grippaler Infekt“ betitelt werde, dies mit der echten Influenza allerdings nichts zu tun habe. Beide Erkrankungen würden durch unterschiedliche Krankheitserreger verursacht.

Vorsicht geboten bei der Grippeimpfung

Im Impfstoff für die Influenza-Schutzimpfung stecken Quecksilber, Eier und Zusätze, die auch in Frostschutzmitteln eingesetzt werden. Vor allem für Kinder ist das ein beunruhigender Cocktail. Die Daten zeigen, dass seit der Installation der Impfung die Kinder-Mortalität gewachsen ist. Solange keine Beeinträchtigung des Immunsystems gegeben ist, ist der Körper in der Situation, Hunderte unterschiedliche Arten von Viren abzuwehren.

Das dafür vorgesehene Abwehrsystem kann gestärkt werden. Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Schlaf, Bewegung und der Stressvermeidung. Fürsprecher der Schutzimpfung sagen allerdings, dass in den letzten Jahren immer stärkere Viren zu bekriegen seien, bei welchen die natürlichen Immun-Kräfte nicht genügen.