Deutsche Bank soll nicht gerettet werden

Die Deutsche Regierung erwägt keine staatlichen Unterstützungen an die Deutsche Bank. Es gebe keinen Anlass für derartige Spekulationen, wie sie da angestellt werden, und die Bundesregierung beteilige sich auch an solchen Spekulationen nicht, äußerte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Bezugnahme auf einen Pressebericht.


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Zu den dauernden Unterhaltungen von Beauftragten des Bankhauses mit den amerikanischen Justizbehörden äußerte Seibert, die Bundesregierung wisse, dass sich das United States Department of Justice mit weiteren Banken zu früheren Zeiten auf Kompromisse geeinigt habe.

Die Deutsche Regierung gehe davon aus, dass auch hier ein anständiges Resultat umgesetzt werde. Zu Verbindungen der Administration mit der Deutschen Bank wollte er keine Position beziehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sei kontinuierlich mit Spitzen der deutschen Wirtschaft im Gespräch. Im Streit um US-Hypothekendeals hat das Justizministerium der Vereinigten Staaten in der letzten Woche eine Bestrafung von 14 Mrd. Dollar aufgerufen, die die Rückstellungen um Längen übersteigt.

Das Unternehmen vermutet, die Gesamtmenge in den Besprechungen noch drücken zu können. Dabei geht es nur um eine von Hunderten Streitsachen.

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