Deutsche Bank soll 14 Milliarden Dollar Strafe an USA bezahlen


Amerika/Finanz Redaktion

In die rechtliche Aufarbeitung der Wirtschaftskrise zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutsche Bank ist Dynamik gekommen. Das Justizministerium verlangt nun 14 Milliarden USD von der Institution. Das Bankinstitut weist das als viel zu hoch zurück. Die Deutsche Bank versuchte am Abend des Donnerstags New Yorker Zeit noch rasch den Schaden zu beschränken.

Es sei korrekt, sagte die schwächelnde Bank, dass das amerikanische Justizministerium (DOJ) 14 Milliarden Dollar fordere, um eine allfällige Beschwerde im Kontext mit Immos-Derivaten beizulegen. Das «Wall Street Journal» hatte kurz vorher den Primeur über den Ticker geschickt, dass das Justizministerium eben diese sehr hohe Gesamtmenge fordere. Diese werde man jedoch auf sogar keinen Fall bezahlen, betonte die Deutsche Bank in ihrer Mitteilung.

Man stünde erst am Anfang der Besprechungen. Die 14 Milliarden USD seien dabei die Maximal-Forderung des DOJ. Es werde letztendlich eine Buße vermutet, die ähnlich hoch sei, wie die der Nebenbuhler. Doch die Bemühungen der Deutschen Bank um Schadenseindämmung zeigten nur minimal Auswirkung.

Die Anteilscheine des deutschen Bankhauses rutschten am Abend des Donnerstags um 7% ab. Sie hatten dieses Jahr schon 39% ihres Wertes eingebüßt. Bankchef John Cryan hat es bisher nicht geschafft, das Bankinstitut in die Gewinnzone zu bringen; wiederholt musste die Kreditanstalt Mrd. für die Beilegung von rechtlichen Streitereien aufbringen.