Chinas Banken streichen Mega-Gewinne ein


Finanz Redaktion

Chinesische Kreditinstitute haben im Jahr 2011 fast ein Drittel der weltweiten Gewinne eingestrichen, wie ein US-Magazin berichtet. Im Jahr 2007 waren es noch vergleichsweise mickrige 4 Prozent gewesen. Genau umgekehrten Trend kann man in Europa beobachten.

Chinesische Banken spielen nun ganz oben mit in der Hall of Fame: So erzielte die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) laut einem Bericht von The Banker einen Gewinn von 43,2 Milliarden Dollar, auf Platz 2 folgte die China Construction Bank mit satten 34,8 Milliarden Dollar Gewinn, danach die Bank of China mit 26,8 Milliarden Dollar. Auf Platz 4 der weltweit profitabelsten Banken folgte JPMorgan mit 26,7 Milliarden Dollar Gewinn. Die ertragreichste europäische Bank war die HSBC 21,9 Milliarden Dollar.

Den größten Verlust verbuchte die National Bank of Greece mit -17,4 Milliarden Dollar, gefolgt von der belgischen Bank Dexia. Anders als in China befinden sich die Banken der Eurozone offenbar im Sinkflug: So entfielen nur sechs Prozent der weltweiten Gewinne im vergangenen Jahr auf Euro-Institute, verglichen mit 46 Prozent vor fünf Jahren.

So „erwirtschafteten“ chinesische Banken satte 29,3 Prozent der weltweiten Gewinne, also fast ein Drittel.