Carolin Emcke erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels


Deutschland/Panorama Redaktion

Während einer Zeremonie in der Frankfurter Paulskirche ist Carolin Emcke mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels prämiert worden. Sie schreibe das auf, was weitere ihr beschreiben und was sie selbst dabei empfindet, nämlich häufig Angst, Wut und Hilflosigkeit, äußerte der Leiter des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller.

Emcke sei eine nüchterne Chronistin einer Welt aufgebracht und ein Vorbild für gesellschaftliches Handeln. Die Antwort auf den aktuellen Hass und die Geringschätzung in unserer Öffentlichkeit darf laut Auffassung der neuen Friedenspreisträgerin Carolin Emcke nicht an die Politik abgewälzt werden.

Für die gewöhnlichen Formen der Herabwürdigung und der Erniedrigung seien wir alle verantwortlich, äußerte die 49-jährige Autorin. In ihrer Danksagung rief Emcke dazu auf, sich zusammen für Freiheit und Demokratie einzusetzen. Pseudoreligiöse und nationalistische Dogmatiker würden all jenen Furcht einjagen, die sich engagieren für die Freiheit des einmaligen, sich unterscheidenden Individuellen, äußerte die 49-Jährige.