78% aller US-Bürger misstrauen der Federal Reserve

Die meisten Amerikaner misstrauen der aktuellen Geldpolitik des Federal Reserve Board und erwarten, dass die US-Notenbank unter Ben Bernanke die Kontrolle über die Inflation verlieren wird. Mit überwältigender Mehrheit glauben Bürger in den USA, dass insbesondere die Preise für Lebensmittel bald sehr stark ansteigen werden.


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Laut einer Umfrage, die von Rasmussen Reports unter 1’000 erwachsenen US-Bürgern durchgeführt wurde, machen sich 78 Prozent der US-Bürger über die Inflationsrate Sorgen, 49 Prozent aller Befragten sind sogar „sehr besorgt“. Nur 19 Prozent machen sich überhaupt keine Sorgen über die Stabilität des US-Dollar. Die Umfrage wurde in sämtlichen US-Bundesstaaten zwischen dem 10. und dem 11. Juni 2012 durchgeführt.

Die US-Notenbank begegnet der desolaten wirtschaftlichen Situation in den USA mit einer beispiellosen Ausweitung der Geldmenge, was die Preise für Rohstoffe und Energie immer weiter in die Höhe treibt. So hat die Fed laut dem ehemaligen US-Kongressabgeordneten Alan Grayson zwischen 2008 und Ende 2011 satte 26 Billionen Dollar an internationale Großbanken verliehen, was knapp dem doppelten Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten entspricht.

Die Federal Reserve übernimmt derzeit 10 Prozent der Zinszahlungen auf US-Staatsanleihen, hält selbst 1,6 Billionen Dollar in Bonds und hat im Jahr 2010 Japan und 2012 sogar China als die bis dahin größten Halter von US-Staatsanleihen überholt.

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