20% höhere Einkommen für Wall Street-Vorstände in 2011

09. Juni 2012

Während sich Anleger auf der gesamten Welt über fallende Kurse ärgern, lassen es sich die Vorstände dieser Aktiengesellschaften selbst ziemlich gut gehen: Ganze 20 Prozent haben die Vorstände der Top 50 Finanzunternehmen in den Vereinigten Staaten mehr verdient als im Vorjahr.

Obwohl es Menschen und Unternehmen in den USA immer schlechter geht, haben die Vorstände ihre Einkommen in der Summe um über 20 Prozent angehoben. Dies ermittelte Bloomberg Markets. Genau 20,4% betrage der Gesamtanstieg der Einkommen von CEOs der 50 größten Finanzunternehmen der Vereinigten Staaten. 33 der 50 Unternehmen klagten in 2011 über fallende Aktienkurse, dennoch durften sich die Vorstände über satte Einkommenszuwäche freuen.

Spitzenreiter ist Henry R. Kravis von Kohlberg Kravis Roberts & Co., der 2011 insgesamt 30 Millionen Dollar verdiente. Zweiter auf der Liste war George Roberts, Kravis’ Cousin und Co-Chief Executive Officer, der 29,9 Millionen Dollar einnahm. Weiter folgten John Strangfeld, CEO von Prudential Financial (23,7 Millionen), Jamie Dimon von JPMorgan Chase (23,1 Millionen) und Kenneth Chenault von American Express (23 Millionen).

Doch handelt es sich dabei wahrlich nicht um die Spitzeneinkommen an der Wall Street: So verdiente Stephen Schwarzman, CEO der Private Equity-Gesellschaft Blackstone Group, inklusive Dividenden usw. 148,5 Millionen Dollar, was aber nur geringfügig mehr war als im Vorjahr, weshalb dieser nur auf einem mageren 48. Platz landete.


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